Schließzeit
Die Schließzeit ist der Moment, ab dem der offene Schirm zu sein hat. Sie gehört zum Betriebskonzept, nicht zur Produktwerbung.
Die Schließzeit ist der Moment, ab dem der Sonnenschirm geschlossen sein muss. Sie ist eine Betriebsregel, keine Materialeigenschaft. Personal muss sie kennen, auch wenn Gäste sitzen.
Abgrenzung
Schließzeit ist keine Windklasse aus dem Prospekt. Sie ersetzt weder die Verankerung noch die passende Ausführung. Die meisten Schäden entstehen nicht bei dem Sturm, der im Wetterbericht steht, sondern bei Böen, während der Schirm noch offen ist.
Eine Schließzeit „nach Gefühl“ ist keine Regel. Ebenso wenig reicht der Hinweis in der Bedienungsanleitung, wenn niemand auf der Terrasse verantwortlich ist. Schließzeit ist nicht die Sperrstunde und nicht das Ende der Saison — sie kann mitten im Service liegen. Ohne Schließzeit ist „windfest“ Verkaufssprache.
Wo es vorkommt
In Gastronomie und Hotel, sobald Schirme dauerhaft stehen. Die Regel gehört in die Schichtübergabe: wer öffnen und schließen darf, ab welcher Lage der Schirm zu bleibt, wo das Tuch über den Winter lagert.
Auf Events als Wetterfenster: öffnen, Service, schließen, abbauen. Auf öffentlichen Plätzen oft früher als im Innenhof, auf Dachterrassen früher als an der geschützten Straße, weil die Lage exponiert ist.
Siehe auch
Lage, Verankerung und Betrieb: Windfester Sonnenschirm. Speziell für die Terrasse: Windfester Gastro-Sonnenschirm.
Zu den Ratgebern · Datenstand 2026-08-25 · Redaktion Schatten Atlas