Acryl

Acryl bezeichnet die Familie der Acrylgewebe für Schirm- und Markisentücher: faltbar, austauschbar, kein Membrandach.

Acryl bezeichnet hier die Familie der Acrylgewebe für Schirm- und Markisentücher. Das Tuch wird aufgespannt, gefaltet, saisonal abgenommen und bei Verschleiß ausgetauscht.

Abgrenzung

Acryl ist nicht PTFE und nicht PVC-Membran. Es ist ein faltbares Konfektionstuch, kein stehendes textiles Dach. Lösungsmittel-Acryl aus dem Baumarkt ist ein anderer Stoff — hier geht es um das Tuch am Mast.

Der Stoffname sagt nichts über Windfestigkeit, Dichtigkeit oder Farbechtheit. Das folgt aus Bindung, Ausrüstung und der Herstellerangabe. Ein Acryltuch mit Volant bleibt Acryl: der Volant ist Schnitt, nicht Faser.

Wo es vorkommt

In der Gastronomie sitzt Acryl am Großschirm, der täglich geöffnet und geschlossen wird. Farbe, Konfektion und Ersatz sind eigene Positionen, nicht ein Anstrich des Gestells. Hotels tauschen Tücher über Saisons, ohne das Gestell zu ersetzen — Lounge, Pool und Terrasse brauchen denselben Stoff in mehreren Chargen.

Auf öffentlichen Plätzen ist das faltbare Tuch die Ausnahme, sobald die Fläche dauerhaft stehen soll. Dort kommt eher eine Membrane. Wasserdicht und windfest bleiben zwei Forderungen an dasselbe Stück Stoff; sie folgen nicht aus dem Wort Acryl. Pflege und Einlagerung über den Winter gehören zum Betrieb.

Siehe auch

Was das Tuch im Freien leisten muss: Wasserdicht und windfest. Die Membranfamilie daneben ist PTFE.

Weitere Begriffe

Zu den Ratgebern · Datenstand 2026-08-25 · Redaktion Schatten Atlas