Windlage

Windlage beschreibt, wie exponiert ein Standort für den Schirm ist: geschützt, normal oder exponiert — ohne Normzahl und ohne km/h.

Die Windlage beschreibt, wie exponiert ein Standort für den offenen Schirm ist. In der Produktsprache unterscheidet man drei Lagen: geschützt, normal, exponiert. Dieselbe Schirmgröße verhält sich in den drei Lagen unterschiedlich.

Abgrenzung

Windlage ist keine Windzone nach Normkarte und keine Bemessungswindgeschwindigkeit. Sie ersetzt keinen nationalen Anhang, keine Geländekategorie und keine Statik. „Exponiert“ heißt hier: Dach, See, Hügel, freie Ecke — nicht eine Klassenbezeichnung aus einem Prospekt.

Windlage ist auch nicht die Wettervorhersage des Tages. Die Lage bleibt, der Wind wechselt. Eine geschützte Lage macht den Schirm nicht wartungsfrei. Schließzeiten gelten trotzdem.

Wo es vorkommt

In jeder Anfrage und jeder Beschaffung, bevor Hülsen, Ballast und Tuchfläche festliegen. In der Gastronomie: Innenhof geschützt, offene Straßenterrasse normal, Ecklage am Fluss exponiert. Hotels auf dem Dach sind fast immer exponiert, auch in einer Stadt mit mäßiger Windzone.

Öffentliche Plätze am Ufer oder auf der Kuppe liegen anders als der Markt zwischen Häuserzeilen. Die Windzone des Ortes gehört zur Bemessung. Die Windlage gehört zum Betrieb und zur Typwahl.

Siehe auch

Wie Lage, Verankerung und Betrieb zusammengehören: Windfester Sonnenschirm. Den Überblick zur Zone: Windzonen in Deutschland.

Weitere Begriffe

Zu den Ratgebern · Datenstand 2026-08-25 · Redaktion Schatten Atlas