Mastkragen

Der Mastkragen ist der Kragen oder Deckel an Deck und Hülse, der die Öffnung schließt und Last auf den Belag verteilt.

Der Mastkragen ist der Kragen oder die Platte an Deck und Bodenhülse. Er schließt die Öffnung, wenn der Mast steckt oder gezogen ist, und kann Last auf den Belag verteilen.

Abgrenzung

Mastkragen ist nicht die Hülse selbst. Die Hülse sitzt im Boden oder im Deck; der Kragen sitzt oben, sichtbar. Er ist auch kein Flanschfundament und kein Ballastständer.

Ein Deckel ohne tragende Platte ist vor allem Witterungs- und Stolperschutz. Eine Kragenplatte kann Last verteilen, wenn das Deck die Hebelkraft nicht allein tragen soll — das entscheidet die Konstruktion, nicht die Optik. Der Kragen macht eine schlechte Hülse nicht tragfähig.

Wo es vorkommt

Auf Holzdecks, Hoteldielen und Pflaster, sobald die Hülse bündig mit dem Belag abschließen soll. In der Gastronomie legt der Kragen die Oberkante fest und hält Schmutz aus der Öffnung. Hotels wollen begehbare Dielen, wenn der Schirm im Winter gezogen ist.

Auf öffentlichen Flächen zählt, dass niemand in die offene Hülse tritt. In der Saison steckt der Mast durch den Kragen; im Winter schließt der Deckel, der Anker bleibt.

Siehe auch

Wie die Hülse in den Boden kommt: Bodenhülse einbetonieren. Der Anker darunter ist die Bodenhülse.

Weitere Begriffe

Zu den Ratgebern · Datenstand 2026-08-25 · Redaktion Schatten Atlas