In Heidelberg steht eine PTFE-Membranüberdachung aus fünf gekoppelten Modulen des MDT-Typs SP. Die Module sind über Metallrahmen verbunden. Der Hersteller beschreibt ein Doppelmembransystem aus PTFE für Wetterdichtigkeit bei geringen Neigungswinkeln. Einsatz: urbane Beschattung eines öffentlichen Platzes, nicht ein einzelner Gastro-Schirm.
Was ist Typ SP hier?
Laut Glossar und Referenz von MDT: eine Membranbeschattung mit flacher Neigung, koppelbar zu Feldern. PTFE (Polytetrafluorethylen) ist das Gewebe; MDT gibt an, PTFE-Membranen in eigenen Webereien zu fertigen. Farbe und Beschichtung sind anpassbar.
Doppelmembran heißt: zwei Lagen, höhere Dichtigkeit und Formhaltung als ein einfaches Schirmdach.
Unterschied zum Großschirm
Ein Gastronomie-Sonnenschirm steht auf einem Mast und klappt. Die Heidelberger Anlage ist eine stehende textile Dachfläche aus gekoppelten Feldern. Betrieb, Entwässerung und Statik folgen dem Membranbau, nicht der Kurbel.
Für Kommunen ist das die Typologie „Platzdach“, nicht „Schirmreihe“.
Bild und Quelle
Das Foto ist eine Materialstudie, keine dokumentierte Aufnahme der Heidelberger Anlage. Maße und Modulzahl stammen aus der öffentlichen Referenz. Ohne Begehung keine zusätzlichen Zahlen.
Update
Keine Baufortschrittsmeldung seit Anlage dieser Seite (25.08.2026). Ein weiteres Feld, ein Membranwechsel oder eine Sanierung kommt als Update in diese URL.
Häufige Fragen
Ist PTFE dasselbe wie Acryl-Markisentuch?
Nein. PTFE ist ein Fluorkunststoff-Gewebe, typisch für dauerhafte Membranen. Acryl ist das klassische Markisen-/Schirmtuch. Haltbarkeit, Preis und Faltung unterscheiden sich.
Wer plant so etwas?
Tragwerk und Membrane zusammen — Einsatz Planer und Kommune.
